Eine eigene Kette

Es ist so weit, nachdem ich nun mehr als 5 Jahre Jugger spiele und inzwischen am Aufbau von Jugger in den Niederlanden beteiligt bin habe ich mir endlich meine eigene Kette gebaut. Hier ist sie:

Jugger Fanzine

Auf der Deutschen Meisterschaft 2011 ist die erste Jugger Fanzine zusammen mit einer Turnierzeitung erschienen. Darin sind interessante Artikel zu lesen und auch ein Jugger Manga und das Pompfkin zu finden. Ich will an dieser Stelle nur ein Leseempfehlung aussprechen, jetzt wo man die Fanzine auch als .pdf kriegen kann.

Btw: Den Artikel von mir kann man auf Seite 10 finden oder aber auch in der englischen Version auf dem Internationalen Juggerblog.

Idee einer Verbandsgründung

Vor Kurzem ist eine seit Längerem existierende Idee im Jugger wieder aktuell geworden. Die Idee einer Verbandsgründung, um Jugger sportlich zu betreiben und im Rahmen des Sportes zu organisieren. Nach bereits mehreren Diskussionen über dieses Thema kommt der Vorschlag nun von einigen Leuten aus Berlin, um genau zu sein von Daniel, Bruno, Ruben, Thommi, Lester und Stevie.

Um diese Idee als Ganzes zu sehen, ist es zunächst einmal wichtig, zu wissen, wie der Sport in Deutschland organisiert ist. Die Grundeinheit dieser Organisation bilden die einzelnen Sportvereine, wie sie auch von anderen Sportarten her bekannt sind, die sich jetzt auch immer mehr im Jugger bilden. Diese Sportvereine sind auf lokaler Ebene in Stadt-, Kreis- oder Bezirkssportbünde organisiert, welche wiederum auf einer höheren Ebene, den Bundesländern, organisiert sind. Dabei handelt es sich um die Landessportbünde, die selbstverständlich auch deutschlandweit organisiert sind, im Deutschen Olympischen Sportbund (kurz DOSB). Der DOSB ist ferner auf internationaler Ebene tätig, doch dies ist hier nicht von Interesse.

Da nun aber in den einzelnen Vereinen meistens mehr als nur eine Sportart ausgeübt wird, existieren außerdem die Fach- bzw. Dachverbände oder auch die Spitzenverbände. Diese sind wiederum auf Stadt-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene organisiert und sind auf dieser Ebene immer auch Mitglied im entsprechenden Sportbund. Dementsprechend ist der Fußballverband einer Stadt im jeweiligen Stadtsportbund und der Deutsche Fußball-Bund im DOSB.

Wenn ich den Vorschlag richtig verstanden habe, sprechen wir also darüber, dass ein Verband für Jugger in Deutschland gegründet und irgendwann Mitglied im DOSB werden soll, sodass darin der Sport Jugger nach diesen Vorgaben organisiert wird. Selbstverständlich noch mit dem Unterschied, dass keine Landesverbände bestehen, sondern lediglich einzelne Vereine, die dann direkt in den Jugger-Verband eintreten würden.

Diesbezüglich müssten natürlich auch einige Auflagen erfüllt werden. Über eine Mitgliedschaft im DOSB ist erst nachzudenken, wenn die Aufnahmeordnung des DOSB erfüllt werden kann. Dazu müsste man in mindestens der Hälfte der Landessportbünde Landesverbände für Jugger haben. Möglich wäre auch, dass diese noch nicht aufgenommen wurden, weil der Dachverband noch nicht im DOSB ist. Ein weiterer Punkt ist, dass man mindestens 10000 Mitglieder haben und eine aktive Jugendarbeit betreiben muss. Zusätzlich ist Gemeinnützigkeit vorzuweisen.

So weit, so gut. Dies ist momentan nicht zu schaffen, höchstens in ferner Zukunft, doch es sollte bei der Gründung einer Jugger-Verbandes in Deutschland ins Auge gefasst werden, denn nur über den offiziellen Weg besteht die Möglichkeit, auch an Fördermittel der Sportbünde zu gelangen, Hallen und Platzzeiten von den Sportbünden vor Ort zu bekommen oder auch über die Sporthilfe beim Sport versichert zu sein.

Bis das der Fall ist, müssen sich die Juggervereine andere Wege suchen, irgendwie in die Sportvereine zu kommen, um von den genannten Dingen profitieren zu können, was jedoch nicht leicht ist.

Es ist klar, dass dies ein Mammutprojekt ist, das eine lange Zeit in Anspruch nehmen wird, aber davon darf man sich nicht abschrecken lassen, vor allem, weil der Wille dazu doch schon da ist. Es gibt jetzt schon Juggervereine, die sich untereinander organisieren, wie die Jugger Allianz Niedersachsen, die es geschafft hat, dass Juggervereine in Niedersachsen im Landessportbund Mitglied sind, oder wie die NRW-Teams, die bald eine interne NRW-Liga auf die Beine stellen werden und sich bereits jetzt gegenseitig helfen, in den Landessportbund NRW zu kommen. Ganz zu schweigen davon, haben wir eine organisierte Liga und Abstimmungen über unser Regelwerk. Daran kann man ganz deutlich erkennen, dass die meisten Juggerspieler und –vereine gewillt sind, sich untereinander zu organisieren und gemeinsam etwas für unsere Sportart zu tun.

Der Verband für die Jugger in Deutschland ist in meinen Augen nur ein weiterer Schritt, um Jugger gemeinsam vorwärts zu bringen. Solch ein Verband könnte uns in vielen Hinsichten etwas bringen. Der Aspekt, der mir direkt einfällt, ist der des Außenauftritts. Man hätte einen zentralen Ansprechpartner für Jugger in Deutschland. Wie häufig habe ich mich darüber aufgeregt, dass Neulinge, Presse etc. dachten, Berlin habe das Sagen. Das wäre Geschichte.

Davon einmal abgesehen – was könnte uns ein solcher Verband sportlich bringen?
Ich sehe darin vor allem eine fachliche Weiterentwicklung. Man könnte beispielsweise Trainer ausbilden und so ein fachlich besseres Training erreichen. Dies ist zumindest einer der Punkte, an denen dort gearbeitet werden kann. In der Vorlage der Satzung ist sogar vorgesehen, einen Arbeitskreis für Derartiges einzurichten. Natürlich ist das auch nicht von heute auf morgen machbar, doch langfristig gesehen würde es zu einem besseren Training führen, ein besseres Training wiederum dazu, dass die Spiele spannender und fordernder würden, was wieder Spaß macht. Und in diesem Punkt sind wir uns doch alle einig: Wir wollen alle viel Spaß beim Jugger haben.

Leider kommt es bei Spielen aber auch immer wieder vor, dass uns genau dieser Spaß verdorben wird, indem ewig mit dem Schiedsrichter herumdiskutiert wird, nur weil dieser eine Entscheidung getroffen hat, die einem erfahrenen Spieler nicht zusagt. Viel zu schnell wird dann dem Schiedsrichter mangelnde Kompetenz vorgeworfen, weil man selbst schon länger Jugger spielt und daher ja erfahrener ist. Gerade in Finalspielen ist dies immer sehr ärgerlich, auch wenn sich die Situation insgesamt gebessert hat. Aber auch hier könnte der Verband aktiv werden. Man könnte an der Ausbildung guter Schiedsrichter arbeiten, die dann wichtige Spiele leiten und hoffentlich auch von allen Spielern anerkannt und respektiert werden würden.

Eine weitere große Chance, die ich sehe, ist die, neue Mitglieder zielgerichtet unterstützen zu können. Wenn sich ein neues Team gründen und beschließen würde, diesem Jugger-Verband beitreten zu wollen, könnte man dieses neue Team bei Allem unterstützen, sodass sich daraus schnell ein Team entwickeln könnte, das gut Jugger spielt und gegen das es Spaß macht, zu spielen.

Selbstverständlich hat das Ganze auch eine Schattenseite: Man wäre bis zum Eintritt in den DOSB kein offizieller Sportverband, Kosten müssten gestemmt werden, diverse Personen müssten diverse Ämter übernehmen. Insgesamt müsste enorm viel Arbeit geleistet werden, doch das können wir schaffen.

Konkret besagt der Vorschlag, dass mit dem Verband eine klare Strukturierung für Jugger in Deutschland geschaffen werden solle, was an sich vollkommen zu unterstützen ist. Natürlich gibt es noch einige Punkte, die diskussionswürdig sind, doch es handelt sich ja lediglich um einen Vorschlag.

Zum Einen wären da der Gründungsort und der Sitz des Verbandes. Dies muss auf der Gründungsversammlung beschlossen werden, doch es ist wohl offensichtlich, dass es sich dabei weder um Berlin noch um Hamburg handeln kann. Mich persönlich interessiert der ganze Konflikt nicht besonders und er geht mir mehr auf die Nerven als alles Andere beim Jugger, aber aufgrund der Hintergrundgeschichte wird es, so wie ich die Jugger-Gemeinschaft kenne, immer Leute geben, die behaupten werden, der Verband sei ja in Berlin bzw. Hamburg, und darum große Diskussionen machen werden.

Darum schlage ich vor, den Gründungsort und den Sitz des Verbandes möglichst zentral in Deutschland zu wählen, etwa wie Frankfurt am Main. Auf jeden Fall sollte beachtet werden, dass er auch für die Teams aus dem Süden gut erreichbar ist, vor allem, da große und wichtige Jugger-Veranstaltungen häufig im Norden Deutschlands stattfinden.

Zum Anderen wäre da der Vorschlag einer Verbands-Liga. So sehr ich es auch befürworte, einen Verband zu gründen und Jugger auch in einer Liga zu spielen, halte ich den Vorschlag einer Verbands-Liga für absolut kontraproduktiv. Wir haben bereits eine Liga. Diese mag zwar nicht ganz vergleichbar sein, aber eine zusätzliche Liga zu eröffnen, würde nur zu weiteren Konflikten führen. Dieser Punkt sollte erst angegangen werden, wenn sich der Jugger-Verband etabliert hat. Stattdessen könnte man aus dem vorgeschlagenen großen Jugger-Turnier ein internes Turnier des Verbandes machen.

Nun zu den Vertretern. Dazu kann ich nicht viel sagen, weil ich es einfach gut finde, dass Namen und Kontaktmöglichkeiten veröffentlicht werden. Ich fände es gut, wenn dies festgesetzt würde, damit nicht irgendwann jemand auf die Idee kommt, es ändern zu wollen.

Der nächste Punkt ist der, der mich wirklich gefreut hat. Es ist vorgeschlagen worden, Gasthörer ausdrücklich zuzulassen. Dabei kann ich die begrenzte Anzahl durchaus verstehen, da dies für die Raumplanung sicherlich relevant ist. Dennoch hat es einen schlechten Beigeschmack, dass Gasthörer dazu verpflichtet wären, einen Textbeitrag zu schreiben. Sinnvoller wäre es, darum zu bitten, anstatt es zur Pflicht zu machen. Für mich persönlich stellt dies zwar kein Problem dar, ich habe sogar vor, diese Möglichkeit wahrzunehmen, aber möglicherweise gibt es auch Menschen, die lediglich aus Interesse anwesend sein wollen und nicht unbedingt darüber schreiben möchten.

Ebenfalls kritisch ist in meinen Augen der Gründungstermin, der ein bisschen kurzfristig ist. Man sollte eher das erste Quartal 2012 anpeilen, aus dem ganz einfachen Grund, dass dann für interessierte Vereine noch mehr als genug Zeit wäre, eine Mitgliederversammlung abzuhalten, denn die Teilnahme eines Vereins sollte keine Vorstandsentscheidung sein. Auch hätte so die Jugger Allianz Niedersachsen und das NRW-Gremium genug Zeit sich untereinander abzusprechen was ich für wichtig halten bevor so ein Verband gegründet wird.

Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter auf die Vorschläge der Satzung, der Finanzordnung und der Geschäftsordnung eingehen, aber soweit ich das beurteilen kann, sind diese ganz gut auch wenn die noch in den Details genau ausgearbeitet werden müssen.

Viel interessanter ist die aktuelle Forendiskussion zu besagtem Vorschlag.
So kam das Thema der Gemeinnützigkeit auf. Diese erfordert zwar mehr Arbeit, doch wenn man sich rein sportlich orientieren will, ist sie unabdingbar, da sie Voraussetzung für eine Mitgliedschaft im DOSB ist, die angestrebt werden sollte.

Des Weiteren kam das Thema der Markenrechte zur Sprache bzw. dass diese auf den Verband übergehen sollten. Erstens bezweifle ich, dass sich das mit der Gemeinnützigkeit vertragen würde, und außerdem: Haben wir nichts Besseres zu tun, als uns wegen dieser wenigen Markenrechte zu zerfleischen? Was wollen wir damit, wenn mit dem Verband ohnehin kein Gewinn gemacht werden soll? Lester kann sie doch zunächst einmal behalten, denn sie stellen momentan kein ernsthaftes Problem dar und werden dies wohl auch kaum, wenn wir Jugger als Sport betreiben und den Verband am Sport ausrichten.

Kritik wird natürlich auch geübt. Einer der wichtigsten Kritikpunkte ist der, dass man auch die Menschen beträfe, die nicht an einem Verband teilhaben möchten. Diesen Personen würde man nichts vorschreiben, somit beträfe es sie nicht könnte man sagen. Andererseits wäre es auch nicht sinnvoll, diese Leute nicht einzubeziehen, nur weil sie nicht betroffen wären, denn wer nicht mitmacht, ist immer noch indirekt betroffen, beispielsweise indem bestimmte Veranstaltungen nur noch für Verbandsmitglieder zugänglich wären, die früher offen waren. Sicherlich ließen sich noch weitere Szenarien aufzählen, doch im Prinzip handelt es sich um die alte, schon lange existierende Diskussion: Will ich Jugger als Sport betreiben oder will ich einfach etwas machen, das mich klar von anderen Sportarten abgrenzt und im Untergrund vor sich hin vegetiert. Dabei sollten aber alle, die gegen einen Verband sind, bedenken, dass sich früher oder später ein solcher gründen wird. Da kann man doch besser etwas helfen als nachher vor Tatsachen zu stehen die einem nicht gefallen.

Was definitiv aus der Diskussion über eine Verbandsgründung herausgehalten werden sollte, zumindest vorerst, sind die Abstimmungen über das Regelwerk, denn damit sind eindeutig alle Juggerspieler in ganz Deutschland direkt betroffen. Eine Integration des Regelwerks sollte aber in Zukunft erfolgen jedoch genau wie die Liga erst wenn der Verband etabliert ist.

In Zukunft wird sich sicherlich noch Einiges ändern, das jetzt noch sehr kontrovers ist. So wird über kurz oder lang das Liga-Gremium irgendwie in den Verband eingebunden werden, wir werden Landesverbände haben und das Regelwerk wird in den Händen des Verbands liegen. Und bevor ihr fragt: Ja, das letzte ist alles nur meine persönliche Vorstellung von Jugger in der Zukunft.

Abschließend bleibt nur noch zu sagen: Bitte zerfleischt euch bei einer solch wichtigen Diskussion nicht gegenseitig. Wir wollen doch im Endeffekt alle nur Jugger spielen.

 

Noch ein Dank an Lea Schönberger und Irène Fujara fürs lektorieren.

Exil-Scherge

Wie die meisten von euch sicherlich schon mitbekommen haben wohne ich nun in den Niederlanden. Um genau zu sein in Deventer in der Region Overijssel.

Damit kann ich nach natürlich nicht mehr aktiv bei den Schergen von Monasteria mitwirken, ob es nun das regelmäßige Training ist oder sonstiges. Nach 4,5 Jahren bei den Schergen bin ich dann wohl nun Exil-Scherge, denn ich werde natürlich Mitglied bleiben und wenn ich in Münster bin selbstverständlich auch da trainieren.

Aber fanatisch wie ich nach Jugger bin kann ich es natürlich nicht lassen und so werde ich wohl häufiger mal nach Amsterdam fahren zum juggern bis ich mir hier in Deventer selbst ein Team aufgebaut habe aber dann, verlasst euch drauf, werde ich sicher nach Deutschland fahren um ein paar Turniere zu spielen.

Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen das es ne sehr schöne Zeit war mit euch in Münster und danke für das super Abschiedsgeschenk.

Jugger Podcast

Der erste Jugger Podcast ist nun online gegangen und die erste Folge steht zum Anhören bereit.

In dieser ersten Folge wird zu Anfang erklärt was Jugger überhaupt ist und danach folgen die Möglichkeiten wo man sich im Netz über Jugger informieren kann gefolgt von einem kurzen Bericht aus der Sitzung des NRW-Gremiums.

Dieser Podcast ist von mir und @Fiedie der auch schon einen Gastbeitrag in diesem Blog geschrieben hat.

Ich hoffe euch gefällt die erste Folge, für Rückmeldungen kann man die Kommentarfunktion auf der Website des Podcast, die Facebook Seite “Jugger Podcast” (die müsst ihr leider suchen) oder den Twitter Account des Podcasts benutzen.

3. Sitzung des NRW-Gremiums

Ich bin heute wieder als Gast beim NRW-Gremium gewesen, für eine Übersicht schaut hier, und habe dort mal wieder das Protokoll geführt. Nachdem es anfangs erst fraglich war ob überhaupt Gäste zugelassen sind.

Zum Glück erinnerte ich mich noch an die erste Sitzung dieses Gremiums wo ich selbst noch als Vertreter für Münster da war, dort hatten wir damals beschlossen das Gäste grundsätzlich erlaubt sind allerdings kein Recht auf Mitsprache haben.

Gut, das brauchte ich auch nicht, mich interessierte es einfach was dort besprochen wird und es war auch durchaus interessant.

So wurde besprochen wie die vergangenen gemeinsamen Trainingstermine gelaufen sind und das es in der nächsten Winterpause auch wieder welche geben wird, die Termine dazu werden auf der nächsten Sitzung beschlossen.

Sehr interessant ist auch das in der nächsten Winterpause der Versuch einer lokalen Liga für NRW zum ersten Mal angegangen wird jedoch steht erstmal das NRW-Turnier am 09.04.2011 in Duisburg an wo sich die Teams aus NRW wiedertreffen und zum ersten Mal für diese Saison sich untereinander messen werden.

Wenn es euch noch weiter interessiert was dort besprochen wurde empfehle ich auch in das Protokoll zu sehen, mit ein paar Punkten dürfte es noch lustig werden.

Sehr gut finde ich allerdings das man jedes Mal erkennen kann wie gut sich die Teams in NRW abseits vom Spielfeld verstehen und bereit sind zusammenarbeiten, hier sehe ich ein großes Potential das diese gemeinsam noch einiges auf die Beine stellen können.

Zum Schluss kam noch im lockeren Gespräch unter ein paar Teilnehmern die Idee auf doch ein BEST-OF-NRW Team aufzustellen und dieses dann auf den großen Turnieren antreten zu lassen um mal zu sehen wie die sonst so erfolgreichen Teams damit klar kommen würden, ich muss zugeben ich mag diese Idee und falls man so etwas jemals aufstellt dürften die Ergebnisse wirklich interessant werden.

Update: Hier nun das Protokoll der Sitzung.

Gedanken zur letzten Liga Gremiums Sitzung

Da nun das Protokoll der letzten Sitzung des Liga Gremiums online ist kann ich das natürlich nicht unkommentiert lassen. Ich habe mir natürlich auch schon einige Gedanken gemacht, ebenso wie der Uhu.

Wenn man sich das Protokoll ansieht fällt natürlich als erstes auf das zwei Städte fehlen, Berlin und Hannover, da fragt man sich natürlich warum gewählte Städte, die sich bewusst zur Wahl gestellt haben, nicht zu einer Sitzung erscheinen.

Bei Berlin wussten die Vertreter ja bereits im Vorfeld das diese eventuell nicht kommen und Berlin dann fehlt aber Hannover? Soweit ich weiß hat man von denen nicht ein Wort dazu gehört das sie nicht kommen, ich weiß nicht ob man inzwischen was von ihnen gehört hat.

Im ganze sehe ich die Liga auf einem guten Weg mit den Entscheidungen die getroffen wurden, allerdings machen mich manche Sachen doch ein bisschen stutzig, fangen wir an bei der Klarnamen Nennung.

Das Gremium spricht sich dafür aus das auch weiterhin alle Spieler mit Klarnamen im Spielerpool einer Mannschaft eingetragen werden, was ich auch unterstütze, allerdings frage ich mich wozu dann eine Abgleichung der Identität mit dem Spielerpool nicht für sinnvoll gehalten wird.

Wie soll es denn sonst möglich sein eine Identität eindeutig zu überprüfen? Da kann man jetzt durchaus sagen das sowas einfach übertrieben ist und da müsste ich auch zustimmen aber das ist eine Frage der Konsequenz der Entscheidungen.
Wer klare, eindeutige Namen zur Anmeldung fordert muss diese auch konsequent überprüfen und zwar ebenfalls eindeutig. Solange das nicht gemacht wird sehe ich die Notwendigkeit der Klarnamen einfach nicht. Mit dieser Regelung würden Pseudonyme genau so den Anforderungen entsprechen, so sehr ich persönlich auch die Nennung von Klarnamen bevorzuge.
Hier zu gehört auch noch der Punkt der Spielerpässe, diese würden eine eindeutige Identifikation ermöglich sind allerdings auch übertrieben im Moment aber früher oder später werden wir nicht drum rum kommen. In meinen Augen wohl eher später.

Sehr kritisch sehe ich den hinzugefügten Passus, zu dem ich auch schonmal geschrieben hatte:

Um im Streitfall Diskussionspunkte auch nach einem Ligaturnier adäquatregeln zu können, werden Schiedsgerichte einberufen.

Hier werden meiner Meinung nach die Möglichkeiten beschränkt bei denen das Schiedsgericht angerufen werden kann, mit diesem Passus ist es nur möglich das Schiedsgericht bei Fällen zu einem Ligaturnier anzurufen.
Was ist aber sämtlichen anderen Sachen die mit der Liga zu tun haben, ich denke da vor allem an die Wahlen, wer soll da dann entscheiden wenn ein Team meint das etwas nicht richtig war bei den Wahlen? Das Schiedsgericht darf ja laut den Statuten nicht angerufen werden.
Dieser Passus muss raus und ich werde zur nächsten Sitzung auch einen entsprechenden Antrag stellen.

In meinen Anträgen zur letzten Liga Gremiums Sitzung habe ich einiges an Transparenz beantragt und diese Anträge wurden auch behandelt. Schade finde ich da allerdings das Gäste ohne Funktion einstimmig abgelehnt wurden, nun ja das Gremium hat entschieden das man ihnen nicht über die Schulter schauen darf, vermutlich war das Hauptargument das ja ein nachher veröffentlichtes Protokoll ausreicht was ich allerdings nicht so sehe. Aber dazu will ich mich an dieser Stelle nicht weiter äußern allerdings freut es mich das zumindest beschlossen wurde einen externen Protokollanten einzuladen.

Allerdings vermisse ich im Protokoll die Entscheidungen über folgende meiner Anträge:

  • Die Teilnehmer des Gremiums müssen mindestens 2 Wochen vorher öffentlich gemacht werden (nicht nur die Städte sondern deren Vertreter)
  • Änderungen an der Zusammensetzung des Gremiums müssen so schnell wie möglich öffentlichgemacht werden
  • Der Ort, das Datum und der genaue Zeitpunkt der nächsten Sitzung müssen auch 2 Wochen vorher öffentlich gemacht werden
  • Ebenso sollen die Abstimmungen über Ort, Datum und Zeit vor der Sitzung öffentlich bekannt gemacht werden
  • Veröffentlichung der Ergebnisse der Stichwahl, nicht nur wer die Stichwahl gewonnen hat

Die Ergebnisse der Stichwahl und die aktuellen Vertreter wurden zwar veröffentlicht allerdings fehlt dazu eine Entscheidung. So kann jedes Jahr einfach neu entschieden werden ob die aktuellen Vertreter ihre Namen veröffentlichen möchten.

 

Für weitere Punkte empfehle ich euch das Protokoll selbst zu lesen, es ist dies mal sehr ordentlich und übersichtlich geworden und an dieser Stelle möchte ich den Protokollanten dafür danken. Danken möchte ich auch den Vertretern der Städte die teils lange Wege auf sich genommen haben und sich dann auch noch ehrenamtlich diese Arbeit gemacht haben.

Ich werde zumindest die fehlenden Anträge noch ansprechen und zur Not zur nächsten Sitzung nochmal beantragen.

3. ordentliche MV des Schergen von Monasteria e.V.

Am 26.02.2011 fand die 3. ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins Schergen von Monasteria e.V. in Münster statt.

Auf der Tagesordnung standen Punkte wie die Neuwahlen des Vorstandes und die Entscheidung ob 2011 wieder ein Turnier ausgerichtet werden soll.

Vor den Wahlen des neuen Vorstandes wurden alle Mitglieder des alten Vorstandes entlastet und in den neuen Vorstand gewählt wurden:

  • 1. Vorsitzender: Tobias Reischmann
  • 2. Vorsitzender: Christian Helmus
  • Schriftführerin: Irène Fujara
  • Schatzmeisterin: Kathrin Quartier
  • Jugendwart: Jens Grotholtmann

Mit diesem Vorstand geht der Verein nun auf die nächsten zwei Jahre zu und ist damit meiner Meinung nach dafür gut aufgestellt.

Weiter wurde entschieden das auch in 2011 wieder ein Turnier zu Münster stattfinden wird.

Social Jugger Network

Hallo liebe Jugger-Gemeinde,

Ich darf mich kurz vorstellen: Mein Name ist Alexander Fiedler alias “Fiedie”. Ich bin Stabspieler und Läufer bei den Augsburger “Rhababer-Barbaren”. Ich twittere schon seit einiger Zeit als @Fiedie mit @Nalfion, nun hat er bei mir angefragt ob ich hier nicht mal einen Gastartikel posten möchte.

Ich will Euch heute eine Website vorstellen, die man als “Facebook für Juggers” betiteln könnte:

www.juggersalute.com

Wie vielleicht einige von Euch wissen existiert auch in den USA eine Jugger-Kultur, die leider noch lange nicht so ausgeprägt ist wie die unsrige.
Dafür haben unsere amerikanischen Freunde in Sachen in Kommunikation und Vernetzung eine eindeutige Vorsprung, und so ist ein Social Jugger Network entstanden, welches Facebook locker das Wasser reichen kann:

In deinem Profil gibst du wirklich nur die Daten an, die wirklich veröffentlich werden sollen. Ebenso wie im blauen Vorbild kannst du Gruppen erstellen und Bilder hochladen, Freunde hinzufügen und dich mit ihnen austauschen.
Als besonderen Bonus ist es sogar möglich, dass du dein Nachrichten von Twitter auf dein Profil umleitest, damit deine Freunde sie lesen können.

Der einzige Nachteil an dieser liebevoll gestalteten Homepage ist eigentlich nur, dass bis jetzt nur sehr wenige Juggeraner davon wissen, deswegen mein Aufruf:

Besuche www.juggersalute.com und melde dich an. Dann erzähle deiner Mannschaft davon und bitte sie, das selbe zu tun.

Ich denke es liegt in unserer aller Interesse, dass unsere geliebte Sportart einen höheren Bekanntheitsgrad bekommt. Wenn dir dieser Artikel und die Idee hinter www.juggersalute.com gefällt, dann teile doch diesen Text mit deinen Freunden auf Facebook und Twitter.

Herzliche Grüße und bis bald,

Fiedie

Jugger Manga

Jugger Manga Titelbild

Vor einiger Zeit hatte ich mir einen Google Alert für den Begriff “Jugger” eingerichtet und so stieß ich vor ein paar Wochen auf diesen Manga über Jugger. Zu sehen ist dieser Manga auf Animexx wo auch gerade das erste Kapitel von Izumi Yakumo abgeschlossen wurde.

Ich für meinen Teil finde es gut das unsere Sportart nun auch auf diese Art im Netz zu finden ist. Bis jetzt wird Jugger gut dargestellt und lädt zum mitmachen ein, ich wage sogar zu sagen das es bestimmt noch eine interessante Kurzgeschichte wird.

Soweit ich das bis jetzt sehen kann geht es darum wie der 15-jährige Schüler Simon zum Jugger spielen kommt nachdem er vorher Fußball gespielt hat.

Interessant ist auch das einige Kommentatoren glaubten Jugger wäre extra für diesen Dōjinshi erfunden worden, ich musste doch sehr schmunzeln als ich das gelesen habe.

Ich kann euch nur empfehlen da mal rein zu sehen, es ist lesenswert.